Es gibt Billard ja in den verschiedensten Formen. Doch jede Spielart hat sich an gewisse Regeln zu halten. Sehr bekannt sind hier die DBU Billardregeln der Deutschen Billard Union e.V. Hier wird alles bis ins Detail vorgeschrieben. Um einen kleinen Überblick zu haben, kann man diese im Internet nachlesen. Grundsätzlich kann aber das Wichtigste der DBU Billardregeln zusammengefasst werden.
Die Bälle müssen mit dem spitzen Ende des Queues gespielt werden. Das klingt nach DBU Billardregeln ja logisch, doch war es bis vor einiger Zeit nicht selbstverständlich. Da wurde auch mal mit dem Stielende geschleudert, dies galt bis zur Einführung der Lederspitzen, die man einkreidete, um das Abrutschen zu verhindern. Ebenso gilt es laut DBU Billardregeln, dass man nur den Spielball mit dem Queues spielen darf, meist ist es die Weiße.

Die anderen Kugeln dürfen auch nicht berührt werden, weder mit der Hand noch mit der Kleidung. Passiert dies, wird ein Foul verhängt. Dies gilt für sämtliche Varianten beim Billard laut den DBU Billardregeln. Es versteht sich wohl von selbst, dass ein Ball den Tisch niemals verlassen darf. Falls er auf die Bande springt und wieder aufs Feld zurück, ist das legitim. Sollte er jedoch das dort liegende Kreidestück berühren ist das als Fehler zu werten. Ebenso wie der Stillstand auf der Bande. Bei einem Fehler muss der Spieler aufhören und der Gegner darf so lange weiterspielen, bis dieser einen Fehler macht, dann wird nach den DBU Billardregeln wieder gewechselt.

Doch wie sollte es anders sein, auch hier gibt es laut DBU Billardregeln Ausnahmen. Bei der Pool-Disziplin 14/1 endlos bei der Eröffnung. Hat der Spieler die Bedingungen für seinen Eröffnungsstoss nicht erfüllt, kann der Gegner eine Wiederholung verlangen. Das gleiche gilt beim Snooker, hier darf der Schiedsrichter oder der Gegner einen Ball wiederholen lassen, wenn dieser der Meinung ist, der Spieler hat das Foul bzw. das Miss beabsichtigt. Hier sind die DBU Billardregeln eindeutig. Der Spieler muss dann von der letzten Ball-Position weiterspielen.

Dass bei jedem Stoss mindestens ein Bein den Boden berühren muss, versteht sich von selbst. Hier kann man zur Einhaltung dieser DBU Billardregeln oft die witzigsten Verrenkungen beobachten. Hier ist es hilfreich, wenn man mit beiden Händen gleich gut spielen kann. Gelingt dies nicht, darf man sich eines Hilfsqueues bzw. einer Brücke bedienen, um größere Distanzen am Tisch zu bewältigen.

Doch es gibt noch eine ganze Reihe DBU Billardregeln, an die man sich halten sollte. So sollte man den Durchstoss vermeiden, also dass der Queue den Spielball noch berührt, wenn dieser bereits mit dem anderen Ball Kontakt hat. Die Bälle sollen ja gestossen und nicht geschoben werden. Hier sind die DBU Billardregeln sehr streng.

Fairness wird beim Billard sehr gross geschrieben. Daher sind weitere Hilfsmittel nach den DBU Billardregeln strengstens verboten. Können und die eigenen Fähigkeiten sollen den Gewinner ganz fair ermitteln. So dürfen ein Ball bzw. die Bande auch nicht irgendwie gekennzeichnet werden oder Markierungen angebracht werden. Auch Mass nehmen mit anderen Kugeln ist nicht gestattet.

Die DBU Billardregeln sagen auch über den Umgang untereinander etwas aus. So sollte man höflich mit dem Gegenüber umgehen. Doch dies sollte auch ohne DBU Billardregeln selbstverständlich sein. Hierzu zählt die Begrüssung des Schiedsrichters sowie des Gegners und die Glückwünsche nach dem Spielende.

Auch darf man seinen Gegner oder Spieler an anderen Tische nicht stören oder beeinflussen. Ist man gerade nicht am Tisch, so setzt man sich etwas abseits auf einen Stuhl und wartet, bis man wieder an der Reihe ist. Dies ist zumindest im etwas strengeren Turnierbetrieb der DBU Billardregeln so gewünscht.

Dies ist ein kleiner Gesamtüberblick über die DBU Billardregeln im Allgemeinen. Die weiteren Regeln betreffen dann die unterschiedlichen Billardformen, die sich noch einmal grundlegend voneinander unterscheiden können.