8-Ball Billard ist wohl die bekannteste Spielart. Diese wird meist in Kneipen und Cafés gespielt. Hier einigt man sich darauf, wer die vollen und wer die halben Kugeln spielt. Die „schwarze 8″ muss bzw. darf dann erst ganz zum Schluss versenkt werden. Daher wird diese Form des Billardspiels auch 8-Ball Billard genannt. Diese Variante ist vor allem in Deutschland sehr beliebt. Es liegt wohl auf der Hand, dass das private Spiel etwas anderes ist, als bei den gespielten Turnieren. 8-Ball Billard ist ein Ansagespiel, das bedeutet, dass der Spieler vor dem potenziellen Stoß sagt, welchen Ball er in welche Tasche versenken will.

Sollte die schwarze Kugel doch einmal frühzeitig in der Tasche liegen, hat man nicht sofort verloren. Denn ein komplettes Match beim 8-Ball Billard besteht aus mehreren Spielen. Beim Anspielen wird entschieden, wer mit dem Spiel beginnt. Die 15 Bälle im Dreieck können, außer die schwarze 8 in der Mitte, frei eingelegt werden. An der oberen Ecken müssen es nur abwechselnd volle und halbe Kugeln sein. Soweit der Aufbau beim 8-Ball Billard. Danach kann das Spiel beginnen.

Beim Eröffnungsstoß muss man beachten, dass mindestens 4 Kugeln die Bande berühren oder ein Ball in der Tasche verschwindet. Erst nach dem 8-Ball Billard Eröffnungsstoß einigt man sich darauf, wer welche Gruppe spielt. Sollte dies nicht so einfach gelingen, kann der Gegner sich entscheiden, was er macht. Entweder er übernimmt die aktuell liegenden Bälle so oder er lässt den Eröffnungsstoß bei dem 8-Ball Billard wiederholen, oder er spielt die Eröffnung beim 8-Ball Billard dann selber.

Ein Foul bereits beim Eröffnungsstoß ist auch gegeben, wenn eine farbige Kugel auf den Boden fällt. Diese wird wieder auf den Tisch gesetzt, und kann vom Gegner beim 8-Ball Billard auf einer beliebigen Stelle aufgestellt werden. Dann wird entschieden wer auf die vollen oder die halben Bälle geht. Die Regelung ist erst dann fest, wenn der erste Spieler seinen angesagten Ball versenkt hat. Beim 8-Ball Billard kann sogar eine gegnerische Kugel angespielt werden um seine angesagte Kugel zu versenken. Auch die schwarze 8 ist hierbei kein Tabu. Der Spieler beim 8-Ball Billard spielt dann so lange weiter, bis er einen Fehler macht. Erst dann ist der Gegner an der Reihe. Hier dürfen auch Karambolagen sowie Kombinationen gespielt werden.

Wichtig ist dabei nur, dass der Ball, der angesagt wurde, auch berührt, im Optimalfall, auch versenkt wird. Geht bei so einem Stoß auch ein gegnerischer Ball in die Tasche, so wird sich der Gegner beim 8-Ball Billard bedanken. Es können auch mehrere Bälle gleichzeitig versenkt werden.

Es kann auch passieren, dass der Spieler trotz Versenkung das Spiel nicht fortsetzen will. Dann muss dieser vor dem Stoß „Sicherheit“ ansagen. Vergisst er dies, wird das beim 8-Ball Billard als Foul gewertet. Kugeln, die aus Versehen falsch versenkt werden, kommen nicht mehr auf den Tisch zurück. Die schwarze 8 muss beim 8-Ball Billard in die gegenüberliegende Tasche, der letzten eigenen Kugel versenkt werden. Dies ist eine beliebte Variante im Privatbereich.

Offiziell muss man nur die gewünschte Tasche mitteilen. Vorher ist das Spiel beim 8-Ball Billard nur beendet, wenn die „schwarze 8″ vorzeitig versenkt wurde, oder man diese zusammen mit der letzten farbigen gleichzeitig versenkt oder aus dem Spielfeld springt. Auch drei Fouls in Folge führen zum Spielverlust. Nach jedem Foul kann der Gegner bei der 8-Ball Billard Variante die weiße Kugel auf dem ganzen Feld neu platzieren.

Liegt eine eigene Kugel vor der eigenen Tasche sollte man bei dem 8-Ball Billard nicht gleich versenken, das kann man zu einen späteren Zeitpunkt immer noch machen. Wichtig ist hierbei zuerst einmal, dass dieser Ball beim 8-Ball Billard dem Gegner diese Tasche blockiert. Will er seine eigene dort versenken, kann er dies nur, wenn die fremde Kugel ebenfalls fällt.